Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Blog redesigned … to be continued

Sonntag, 08. November 2009

Wartungsarbeiten sind Arbeiten, die ungnädig und ewig warten, bis man sie macht. So geschehen mit diesem Blog und demnächst auch mit der Webseite http://www.pincservices.de.

Da der Blog seit einiger Zeit Brach lag, musste eine Runderneuerung her. Nachdem die Software auf den aktuellen Stand gebracht wurde, fiel mein Augenmerk auf das Frontend. Ich weiss gar nicht mehr wie viele Jahre das alte Frontend ausgehalten hat, aber ich entschuldige mich hiermit nachdrücklich bei allen, die darunter leiden mussten.
Seit heute morgen erstrahlt der Blog in neuem Gewand und auch die Nutzbarkeit ist – nach eigenen Erfahrungen – erheblich gestiegen. Nebenbei sind diverse “Gimmicks” ins Template geflossen, wobei ich nicht verrate welche.

Dennoch stehen – jetzt, wo man alles lesen kann – die nächsten Umbauten an. Mit der Aktualisierung sind einige Probleme beim Encoding aufgetreten und einige Artikel müssen nochmal visuell nachgebessert werden. Ausserdem fehlen noch einige Zutaten zum “perfekten Glück”.

Ich werd mich dann mal weiter darum kümmern – Also viel Spaß beim stöbern.

GIT geht nicht gern mit Fremden: *** Please tell me who you are.

Samstag, 15. August 2009

Für alle, die es leid waren, sich mit Subversion herumzuschlagen – oder einfach mal neugierig auf ein anderes Versionssystem sind, haben bestimmt schonmal etwas von GIT gehört.

Ich will an dieser Stelle weder die üblichen Lobeshymnen, noch die allseitsbeliebten Hasstiraden anstimmen, sondern nur eine kleine Hilfestellung geben, wenn man sich dazu entschließen will das GIT-Plugin von Hudson zu nutzen.

Die Installation ist zwar – wie immer – simpel, aber leider mag Hudson evtl. nicht gleich mit GIT “spielen”. Will man den Job starten kommt relativ schnell folgende Ausgabe in der Konsolenansicht.

Gestartet durch Benutzer anonymous
Checkout:workspace / /usr/local/apps/hudson_home/jobs/gitTest/workspace – hudson.remoting.LocalChannel@1063971
Last Build : #2
Checkout:workspace / /usr/local/apps/hudson_home/jobs/gitTest/workspace – hudson.remoting.LocalChannel@1063971
Fetching changes from the remote Git repository
Fetching upstream changes from file:///var/local/workspaces/experiments/sampleProject
[workspace] $ git fetch file:///var/local/workspaces/experiments/sampleProject +refs/heads/*:refs/remotes/origin/*
[workspace] $ git ls-tree HEAD
Seen branch in repository origin/master
Commencing build of Revision f7dc0e95f48a084d5192c3712f14b3353a98a876 (origin/master )
Checking out Revision f7dc0e95f48a084d5192c3712f14b3353a98a876 (origin/master )
[workspace] $ git checkout -f f7dc0e95f48a084d5192c3712f14b3353a98a876
[workspace] $ git tag -a -f -m “Hudson Build #3″ hudson-gitTest-3
FATAL: Could not apply tag hudson-gitTest-3
hudson.plugins.git.GitException: Could not apply tag hudson-gitTest-3
at hudson.plugins.git.GitAPI.tag(GitAPI.java:265)

[haufenweise stacktrace]

… 12 more
Caused by: hudson.plugins.git.GitException: Command returned status code 128:
*** Please tell me who you are.

Run

git config –global user.email “you@example.com”
git config –global user.name “Your Name”

to set your account’s default identity.
Omit –global to set the identity only in this repository.

fatal: empty ident <tomcat6@yourhost> not allowed

at hudson.plugins.git.GitAPI.launchCommandIn(GitAPI.java:297)
… 14 more

Offensichtlich ist GIT ein wenig schüchtern und mag nicht jeden an die digitale Wäsche ranlassen.

Leider findet man nicht wirklich eine Möglichkeit Hudson eine eigene Identität via Webfrontend zu geben. Der Trick liegt genau dahinter – und zwar im Dateisystem.

Genauer gesagt in der /etc/passwd. Aus irgendwelchen Gründen brauch GIT hier einen Eintrag im Feld für den fullName. Unter Ubuntu hat der Tomcat-User dort standardmäßig nichts gesetzt. Fügt man jetzt dort einfach ‘Tomcat 6,,,’ ein, läuft es auch mit dem CI-Nachbarn.

Alle, die sich über die Gründe Gedanken machen, seien auf die Git FAQs verwiesen.

So dann – viel Spaß beim Bauen.

Trac: So schnell legt man sich ein (Python-)Ei …

Sonntag, 21. Juni 2009

Nachdem ich mir vor einiger Zeit ein Upgrade von Ubuntu gegönnt hatte, habe ich mir Trac nicht weiter angeschaut – bis heute. Ahnungslos fing ich an Wiki-Seiten zu erstellen, mir zu überlegen wie ich die Tickets konfigurieren will, etc. Ich wägte mich auf der sicheren Seite bis ich anfing meine Notizen als Attachments hochladen zu wollen. Und plötzlich schallerte ein digitales “HAHA” durch das System, denn nach mehreren Versuchen tat sich nichts. Weder auf der Seite noch in der Log-Datei.

Ohne jetzt auf die darauf folgende Odyssee mittels Googles ach so effektivem Suchalgorithmus eingehen zu wollen, fand sich die Lösung dann nach dem Ausschalten aller Trac-User-Heulattacken, die sich so durch die Bug- und Mailing-Listen ziehen.

DAS Problem

Wie so oft liegt das Problem nicht an der Stelle, die man sieht, sondern dahinter – weit dahinter in diesem Fall. Nämlich bei Ubuntu selbst. Es ist ja lieb gemeint, dass man immer die aktuelle Python-Version über Synaptic einbaut, aber dann sollte man das auch bei allen anderen Packages versuchen, die man so anbietet. In diesem Fall Trac. Denn was ist passiert? Leider sind die Versionen Trac 0.11.1 (Ubuntu Repository) und Python 2.6 (ebenfalls Ubuntu Repository) nicht kompatibel, was wohl auch schon eine Weile bekannt ist und selbst in Ubuntu-Foren ausgiebig “angeheult” wurde.

DIE Lösung

Man deinstalliere Trac über Synaptic und führe folgende Zeile aus:

sudo easy_install http://svn.edgewall.org/repos/trac/tags/trac-0.11.4

Danach erhält man u.a. eine nette Nachricht:

Installed /usr/local/lib/python2.6/dist-packages/Trac-0.11.4-py2.6.egg

Mit dem Enthusiasmus des aufgekommenen, osterlichen Eier-Such-und-Finde-Gefühls den Apache neustarten, evtl. das Environment upgraden und Tada: Alles schick!

if (Web 3.0 == Social Semantic Web)

Sonntag, 22. März 2009

Seit dem Erfolg von Web 2.0 und der damit verbundenen Sozialisierung des Webs steht die Frage nach dem nächsten Schritt im Raum. Wenn man sich die Blogs so durchliest wird meistens auf die technische Linie geschaut. Das semantische Netz -  ein Wunsch(-traum?), der schon einige Jahre anhält und immer noch nicht unmittelbar greifbare Nähe gerückt ist. Auf http://www.foerderland.de findet man zumindest einige staatliche Forschungsprojekte, aber dabei ist es auch bis jetzt mehr oder minder geblieben.

Die Frage ist also: “Was bringt Web 3.0?” – wenn es so etwas überhaupt noch geben wird. Eine Konferenz, die aktuell stattfindet befasst sich genau mit dieser Frage. Wird das Web 3.0 das Social Semantic Web?

Nehmen wir mal an, das es so kommen wird. Welche Geschäftsmodelle bringt Web 3.0? Nachdem bereits im Web 2.0-Sumpf die eine oder andere Million versackt ist, frage ich mich, was soll etwas so “schwammiges” wie die Kombination aus Social Communities und Semantic Web an planungssicheren und vor allem nachhaltigen Modellen oder Ideen liefern?
Wird es abseits aller “technischen Spielereien” durch die Einführung semantik-basierender Algorithmen überhaupt eine Neuerung geben?  Stehen wir schon im Web 3.0 und hat es die Marketingabteilung noch nicht gemerkt?

Es bleiben also 3 große Fragen, abseits der Technik:

  1. Welche inhaltliche Entwicklung bringt uns die nächste Stufe des Webs?
  2. Welche Geschäftsmodelle sind für ein Social Semantic Web sinnvoll?
  3. Wie gewährleistet man freien Zugang zu verwertbaren Inhalten?

Eine Entwicklung, die sich bereits abzeichnet ist die Entstehung von “gemeinnützigen” Seiten. D.h. neben dem “wir sind alle freunde”-Prinzip von Plattformen wie Facebook, Lokalisten oder MeinVZ steht soziales Engagement à la http://www.betterplace.org im Vordergrund.
Doch können sich solche Plattformen selbst tragen, ohne sich “zu verkaufen”, wie es so schön heisst. Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung, wenn Werbe-, Abonnement- und Premiummodelle nicht mehr greifen? Will ich mein eigenes Engagement teuer erkaufen?

Ein anderer Aspekt, der Grundlage der Entwicklung von Web 3.0 ist, ist die wachsende Datenflut. Insbesondere durch Web 2.0 hat sich der Datenumfang drastisch erhöht. Dadurch ist die zentrale Verwaltung von Daten nicht mehr sinnvoll umsetzbar. Es wird nötig dezentrale Daten über ein ausgeklügeltes Mapping von Metadaten zu Orten im Netz auffindbar zu machen.

Doch hier bleibt die Frage nach der Verfügbarkeit eines solchen Dienstes, wobei vor allem zwei verschiedene Ansätze ins Spiel kommen. Einerseits werden spezifische Inhalte hinter digitale Panzertüren gelegt, so dass nur noch zahlende Kunden an diese Informationen herankommen. Andererseits werden die Dienste, die auf eigentlich freie Daten zugreifen können ebenfalls kostenpflichtig angeboten (Premiumdienste) um verwertbare Ergebnisse zu erhalten.
Hier muss, meiner Meinung nach, ein gewisses Umdenken bei bestimmten Stellen einsetzen. Qualität hat seinen Preis, aber qualitatives Wissen sollte nicht einer Elite vorbehalten sein.

Craptecs: ICQ 4 MINA

Donnerstag, 12. März 2009

Apache MINA ist ein Framework für die Erstellung performanter und skalierbarer Netzwerkapplikationen. Eine Besonderheit dieses Frameworks ist, dass die API asynchron ist und weitestgehend unabhängig von spezifischen Protokollen.

Im Rahmen eines Craptecs-Projektes soll im Laufe der nächsten Wochen eine Implementierung für das ICQ-Protokoll erstellt werden (siehe http://craptecs.blogspot.com/2009/03/proof-of-concept-icq-via-mina.html).

Wer Interesse daran hat, kann sich gern bei mir persönlich melden oder das craptecs-Team per IRC auf irc.freenode.org Kanal #craptecs aufsuchen. Wir würden uns freuen.