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Griffon: Mit einem “Flügelschlag” außer Gefecht gesetzt

Donnerstag, 04. März 2010

Es gibt ein Sprichwort: “Kleinchen heb die Beinchen jetzt kommen Steinchen”. So geschehen bei mir, als ich das erste Mal Griffon unter Windows ausprobieren wollte.

Es ließ sich Partout nicht starten und belegte mich mit der Meldung, dass meine “JAVA_HOME”-Variable auf ein invalides Verzeichnis verweisen würde. Leider konnte ich auf dem System nicht die JAVA_HOME direkt ändern, sondern musste diese in den Umgebungsvariablen des Benutzers “überschreiben”. Ist dann schon etwas unschön, aber gut – es ging erstmal ans Werk.

Nun ist man ja als alteingesessener Java-Entwickler daran gewöhnt, dass Pfade mit Leerzeichen nie gut ankommen. Also 1. Versuch: Leerzeichen entfernen – Kein Erfolg. Einmal ist keinmal, also nächster Versuch: Suchmaschine bemühen – wenig Erfolg.

Die Suche gab zwar nicht die vollständige Antwort, aber zumindest einen Anhaltspunkt. Der abschließende Backslash im Pfad könnte ein Problem sein. Zwar führte dieser Ansatz erstmal zu einem gewissen Erfolg, aber einfach mal eine Systemvariable überschreiben – auch wenn es nicht so große Unterschiede gab – fand ich nicht so “prickelnd”. Darum kam am Ende der Texteditor zum Einsatz, denn mir war aufgefallen, dass Groovy selbst z.B. keine Probleme mit dem Pfad hatte.

Und da war sie – die Lösung, die ich gesucht hatte:

@rem Remove trailing slash from JAVA_HOME if found
if "%JAVA_HOME:~-1%"=="\" SET JAVA_HOME=%JAVA_HOME:~0,-1%

Mit dieser Zeile wird einfach das abschließende Backslash entfernt. Diese Zeile in die startGriffon.bat unter :have_JAVA_HOME geschrieben und plötzlich funktioniert es auch mit dem Greif.

:have_JAVA_HOME
if "%JAVA_HOME:~-1%"=="\" SET JAVA_HOME=%JAVA_HOME:~0,-1%
@rem Validate JAVA_HOME
%COMMAND_COM% /C DIR "%JAVA_HOME%" 2>&1 | %FIND_EXE% /I /C "%JAVA_HOME%" >nul

Leider wurde das Problem auch in der aktuellen Version 0.3 nicht gefixt.

Recipe: Apache 2 mit Tomcat 6 auf Ubuntu 9.10 für “Gourmets”

Samstag, 23. Januar 2010

Das folgende Thema wurde schon an diversen Stellen mehr oder minder explizit beschrieben. Allerdings noch nicht aus meiner Sicht.

Was mir bei den meisten Howtos aufgefallen ist, dass sie schlechte Wartbarkeit hervorrufen und/oder irgendwas vergessen. Darum jetzt mein Versuch die Konfigurationsdateien der Welt unlesbar zu machen.

Die “Speisekarte” oder “Was will ich eigentlich”?

Tja. Für den einen oder anderen gezielten Sucher ist das schon klar, aber nochmal kurz für jene, die nur zufällig hier sind. Ich möchte in meiner URL nicht mehr http://localhost:8080 eingeben müssen um auf meinen Tomcat zu gelangen, sondern nur noch sowas wie http://tomcat.localhost. Ich hätte jetzt auch sagen können http://localhost, aber das wäre gelogen.

Installation der einzelnen Komponenten

Für die Installation nehme man eine Maus, Synaptic Paketverwaltung und zwei aussagekräftige Suchbegriffe wie tomcat6 und apache2. Für die Verknüpfung der beiden ist dann noch das Paket libapache2-mod-jk notwendig. Man würze das ganze mit einer Prise “Anwenden” und violá Apache 2 und Tomcat 6 sind installiert. Auf zu Schritt 2: die Dateien.

Die Dateien

Nichts läuft ohne eine anständige Konfiguration. Zur Vorbereitung lege man sich im Editor seiner Wahl folgende Dateien zurecht. Am besten mit sudo öffnen um darauf auch Schreibrechte zu haben.

  • /etc/apache2/sites-available/default
  • /etc/apache2/sites-available/mod_jk_vhosts
  • /etc/apache2/mods-available/jk.conf
  • /etc/apache2/workers.properties
  • /etc/tomcat6/server.xml
  • /etc/hosts

Die Dateien mod_jk_vhosts, jk.conf und workers.properties existieren höchstwahrscheinlich noch nicht. Darum diese bitte selbst anlegen.

Soweit diese “Vorspeise” abgeschlossen ist, wollen wir uns dem “Hauptgang” widmen: der Konfiguration

Die Konfiguration

Für die Konfiguration gehe ich jede der oben genannten Dateien einzeln durch und stelle eine mögliche Konfiguration vor. Diese Konfigurationen sind nur auf das notwendigste beschränkt. Falls weitere Optionen oder Alternativen notwendig sind, verweise ich gerne auf die entsprechenden Fachseiten.

mod_jk_vhost

Beginnen möchte ich mit der mod_jk_vhosts, da diese am umfangreichsten ist. Ich präsentiere … den Inhalt:

ServerName localhost
# NameVirtualHost *:80
<VirtualHost *:80>
	ServerName 127.0.0.2
	ServerAlias tomcat.localhost
	ServerAlias www.tomcat.localhost
	ServerAdmin webmaster@tomcat.localhost
	#Take note of the jsp content directory placement
	DocumentRoot /var/lib/tomcat6/webapps/
	<Directory "/var/lib/tomcat6/webapps/">
		Options Indexes FollowSymLinks +Includes
		AllowOverride All
		# DirectoryIndex index.jsp
	</Directory>
	#Mount the folders with jsp pages
	JkMount /* worker1
</VirtualHost>

<VirtualHost *:80>
	ServerName 127.0.0.3
	ServerAlias apache.localhost
	ServerAlias www.apache.localhost
	ServerAdmin webmaster@apache.localhost

	DocumentRoot /var/www
	<Directory />
		Options FollowSymLinks
		AllowOverride None
	</Directory>
	<Directory /var/www/>
		Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
		AllowOverride None
		Order allow,deny
		allow from all
	</Directory>

	ScriptAlias /cgi-bin/ /usr/lib/cgi-bin/
	<Directory "/usr/lib/cgi-bin">
		AllowOverride None
		Options +ExecCGI -MultiViews +SymLinksIfOwnerMatch
		Order allow,deny
		Allow from all
	</Directory>

	ErrorLog /var/log/apache2/error.log

	# Possible values include: debug, info, notice, warn, error, crit,
	# alert, emerg.
	LogLevel warn

	CustomLog /var/log/apache2/access.log combined

    Alias /doc/ "/usr/share/doc/"
    <Directory "/usr/share/doc/">
	Options Indexes MultiViews FollowSymLinks
	AllowOverride None
	Order deny,allow
	Deny from all
	Allow from 127.0.0.0/255.0.0.0 ::1/128
    </Directory>
</VirtualHost>

Diese Datei wird anstelle der /etc/apache2/sites-available/default zukünftig für die Konfiguration des Apaches verwendet. Darum enthält sie auch große Teile der Original-Datei. Wenn der Inhalt der default-Datei anders aussieht, einfach den unteren Teil der mod_jk_vhosts-Datei mit dem Inhalt der default-Konfiguration abgleichen.

Zur Aktivierung der alternativen Konfiguration in der Konsole folgende Zeile ausführen:

sudo a2ensite mod_jk_vhosts

jk.conf

Die zweite Datei der ich mich widmen will, ist die jk.conf. Wie bereits erwähnt: sollte diese Datei noch nicht existieren, einfach unter dem oben genannten Pfad mit folgendem Inhalt speichern.

JkWorkersFile /etc/apache2/workers.properties
JkLogFile /var/log/apache2/mod_jk.log
JkLogLevel info

Die Konfiguration ist sehr minimalistisch. Mehr wird auch erstmal nicht benötigt. Es wird nur die Stelle für die Konfigurationsdatei angegeben, die Apache braucht um mit dem Tomcat zu sprechen und die Logging-Konfiguration, für den Fall, dass etwas schief läuft.
Damit diese Konfiguration auch berücksichtigt wird muss sie mit

sudo ln -s /etc/apache2/mods-available/jk.conf /etc/apache2/mods-enabled/

verlinkt werden.

workers.properties

Die workers.properties kann man als das Herzstück der Konfiguration bezeichnen, da sie die eigentliche Kommunikation zwischen Apache und Tomcat ermöglicht.

workers.tomcat_home=/usr/share/tomcat6
workers.java_home=/usr/lib/jvm/java-6-sun
ps=/
worker.list=worker1
worker.worker1.port=8009
worker.worker1.host=localhost
worker.worker1.type=ajp13
worker.worker1.lbfactor=1

Der Kürze halber will ich an dieser Stelle nicht die einzelnen Parameter erklären, sondern nur auf die offizielle Dokumentation verweisen.

server.xml

Als dritte Datei kommen wir zur /etc/tomcat6/server.xml. Diese enthält die allgemeine Server-Konfiguration für den integrierten Tomcat von Ubuntu. An dieser Datei müssen zwei Änderungen durchgeführt werden:

  1. Aktivierung von Port 8009 und
  2. Server-Aliase für unseren VirtualHost setzen.

Für 1. einfach nach port="8009" suchen und die Zeile auskommentieren, sodass es in etwa so aussieht

...
<!-- Define an AJP 1.3 Connector on port 8009 -->
<Connector port="8009" protocol="AJP/1.3" redirectPort="8443" />
...

Die Server-Aliase werden im Abschnitt Host eingetragen.

...
<Host name="localhost" appBase="webapps" unpackWARs="true" autoDeploy="true" xmlValidation="false" xmlNamespaceAware="false">
  ...
  <Alias>www.tomcat.localhost</Alias>
  <Alias>tomcat.localhost</Alias>
  <Alias>127.0.0.2</Alias>
  <Alias>tomcat.localhost</Alias>
</Host>
...

/etc/hosts

Als letzten Schritt soll auch Ubuntu erfahren zu welchem Servernamen welche IP gehört. Darum in die /etc/hosts folgende Zeilen hinzufügen:

127.0.0.2 tomcat.localhost www.tomcat.localhost
127.0.0.3 apache.localhost www.apache.localhost

Das “Dessert”

Auf das Dessert freut man sich ja eigentlich am meisten. So auch hier. Nachdem alles konfiguriert wurde, einfach den Tomcat und den Apache neustarten:

sudo /etc/init.d/tomcat6 restart
sudo /etc/init.d/apache2 restart

Violá, wir sind finis … zumindest was meinen Versuchsaufbau angeht. Falls noch alles läuft, habe ich was falsch gemacht. Im Ernst: Falls Kommentare sind, weil etwas nicht funktioniert bitte ich um User-generierten Content ;)

Und plötzlich war alles dunkel …

Samstag, 14. November 2009

Ich weiss nicht, was passiert ist, aber nach dem Upgrade von Ubuntu auf 9.10 wurden diverse Entwickler-Tools unbenutzbar. Dabei handelt es sich insbesondere um Anwendungen, die nicht direkt aus dem Ubuntu-Repository stammen. Im Folgenden will ich auf Eclipse und Trac eingehen.

Eclipse 3.5

Nachdem auf GTK+ 2.18 aktualisiert wurde, funktionieren diverse Buttons in Eclipse nicht mehr. Schnell wird man dank Google auf der Suche nach einem Fix bzw. Workaround fündig (Migrating to client-side windows). Offensichtlich ist die Umgebungsvariable GDK_NATIVE_WINDOWS für das Problem verantwortlich. Diese muss auf den Wert true gesetzt werden, damit SWT-basierte Java-Oberflächen (Anmerkung: auch andere Java-Applikationen mit SWT haben das Problem) wieder in altem Glanz erstrahlen.

#!/bin/bash
env GDK_NATIVE_WINDOWS=true <your/eclipse/path>/eclipse

(Den Pfad <your/eclipse/path> bitte an das jeweilige Installationsverzeichnis von Eclipse anpassen.)

Leider ist dies nur ein bescheidener Workaround, denn sobald man Eclipse aus sich heraus neu startet (z.B. nach Upgrades oder Plugin-Installationen) existiert das alte Problem wieder. Genauso, wenn man den Workspace versucht zu wechseln, da sich Eclipse auch hier herunterfährt und neu startet.

Ein richtiger Fix ist für die Version 3.5.2 angedacht bzw. soll in der 3.6 schon integriert sein, welche für die SDK-Variante bereits existiert. Nur für JEE-Developer wird es wohl noch etwas dauern.

Von einem globalen Umsetzen der Variable GDK_NATIVE_WINDOWS wird an diversen Stellen explizit abgeraten. Hier sei aber anzumerken, dass die Eclipse-Installation aus den Ubuntu-Repositories genau das macht. Für alle, die etwas “wagemutiger” sind hier das Startskript mit export.

#!/bin/sh

# work around e#290395 / LP: #458703
export GDK_NATIVE_WINDOWS=true

xuldir=/usr/lib/xulrunner-$(/usr/bin/xulrunner-1.9.1 --gre-version)
LD_LIBRARY_PATH=$xuldir${LD_LIBRARY_PATH:+:$LD_LIBRARY_PATH} <your/eclipse/path>/eclipse
 "$@"

(Den Pfad <your/eclipse/path> bitte an das jeweilige Installationsverzeichnis von Eclipse anpassen.)

Dieses Skript am besten unter /usr/local/bin als eclipse ablegen und alle Links, die vorher direkt auf die Eclipse-Startdatei gegangen sind auf dieses Skript umbiegen.

Trac

Interessanterweise – was die primäre Motivation für diesen Kurzkommentar war – hat es auch das Bugtracking-Tool Trac erwischt. Zum Glück nicht so “heftig” wie Eclipse, aber dafür umso unverständlicher.

Ich habe lokal Trac mittels easy_install installiert gehabt. Nach dem Upgrade auf Ubuntu 9.10 erhielt ich plötzlich auf allen Trac-Seiten einen 500-Fehler. Nach kurzem Suchen fand ich in der error.log-Datei von Apache (Pfad unter Ubuntu: /var/log/apache2/error.log) folgenden Eintrag:

... [error] [client 127.0.0.1] ImportError: No module named genshi, ...

Warum das Modul plötzlich nicht mehr vorhanden war kann ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht erklären, aber das war noch nicht das Ende.

Just in dem Moment wo ich mit

sudo easy_install Genshi

das entsprechende Modul installieren wollte, quittierte mir Ubuntu die Nachricht, dass easy_install nicht existiert. Ein kurzer Blick in Synaptic unter python-setuptools bestätigte die Vermutung, dass das Paket nicht installiert war. Ich möchte an dieser Stelle nicht ausschließen, dass es beim Upgrade in der Liste der zu deinstallierenden Pakete dabei war, aber dennoch ärgerlich. Also war auch hier nachinstallieren angesagt.

Zum Glück fügte sich dann alles sehr schnell. Das Genshi-Modul installierte sich ohne Probleme.

Abschließend musste noch der Workaround für einen Bug (http://trac.edgewall.org/ticket/7526) eingebaut werden. Einfach die compat.py im functional/tests-Ordner in testcompat.py
umbenennen und die compat.pyc in compat.pyc.old umbenennen oder gleich löschen.

Blog redesigned … to be continued

Sonntag, 08. November 2009

Wartungsarbeiten sind Arbeiten, die ungnädig und ewig warten, bis man sie macht. So geschehen mit diesem Blog und demnächst auch mit der Webseite http://www.pincservices.de.

Da der Blog seit einiger Zeit Brach lag, musste eine Runderneuerung her. Nachdem die Software auf den aktuellen Stand gebracht wurde, fiel mein Augenmerk auf das Frontend. Ich weiss gar nicht mehr wie viele Jahre das alte Frontend ausgehalten hat, aber ich entschuldige mich hiermit nachdrücklich bei allen, die darunter leiden mussten.
Seit heute morgen erstrahlt der Blog in neuem Gewand und auch die Nutzbarkeit ist – nach eigenen Erfahrungen – erheblich gestiegen. Nebenbei sind diverse “Gimmicks” ins Template geflossen, wobei ich nicht verrate welche.

Dennoch stehen – jetzt, wo man alles lesen kann – die nächsten Umbauten an. Mit der Aktualisierung sind einige Probleme beim Encoding aufgetreten und einige Artikel müssen nochmal visuell nachgebessert werden. Ausserdem fehlen noch einige Zutaten zum “perfekten Glück”.

Ich werd mich dann mal weiter darum kümmern – Also viel Spaß beim stöbern.

GIT geht nicht gern mit Fremden: *** Please tell me who you are.

Samstag, 15. August 2009

Für alle, die es leid waren, sich mit Subversion herumzuschlagen – oder einfach mal neugierig auf ein anderes Versionssystem sind, haben bestimmt schonmal etwas von GIT gehört.

Ich will an dieser Stelle weder die üblichen Lobeshymnen, noch die allseitsbeliebten Hasstiraden anstimmen, sondern nur eine kleine Hilfestellung geben, wenn man sich dazu entschließen will das GIT-Plugin von Hudson zu nutzen.

Die Installation ist zwar – wie immer – simpel, aber leider mag Hudson evtl. nicht gleich mit GIT “spielen”. Will man den Job starten kommt relativ schnell folgende Ausgabe in der Konsolenansicht.

Gestartet durch Benutzer anonymous
Checkout:workspace / /usr/local/apps/hudson_home/jobs/gitTest/workspace – hudson.remoting.LocalChannel@1063971
Last Build : #2
Checkout:workspace / /usr/local/apps/hudson_home/jobs/gitTest/workspace – hudson.remoting.LocalChannel@1063971
Fetching changes from the remote Git repository
Fetching upstream changes from file:///var/local/workspaces/experiments/sampleProject
[workspace] $ git fetch file:///var/local/workspaces/experiments/sampleProject +refs/heads/*:refs/remotes/origin/*
[workspace] $ git ls-tree HEAD
Seen branch in repository origin/master
Commencing build of Revision f7dc0e95f48a084d5192c3712f14b3353a98a876 (origin/master )
Checking out Revision f7dc0e95f48a084d5192c3712f14b3353a98a876 (origin/master )
[workspace] $ git checkout -f f7dc0e95f48a084d5192c3712f14b3353a98a876
[workspace] $ git tag -a -f -m “Hudson Build #3″ hudson-gitTest-3
FATAL: Could not apply tag hudson-gitTest-3
hudson.plugins.git.GitException: Could not apply tag hudson-gitTest-3
at hudson.plugins.git.GitAPI.tag(GitAPI.java:265)

[haufenweise stacktrace]

… 12 more
Caused by: hudson.plugins.git.GitException: Command returned status code 128:
*** Please tell me who you are.

Run

git config –global user.email “you@example.com”
git config –global user.name “Your Name”

to set your account’s default identity.
Omit –global to set the identity only in this repository.

fatal: empty ident <tomcat6@yourhost> not allowed

at hudson.plugins.git.GitAPI.launchCommandIn(GitAPI.java:297)
… 14 more

Offensichtlich ist GIT ein wenig schüchtern und mag nicht jeden an die digitale Wäsche ranlassen.

Leider findet man nicht wirklich eine Möglichkeit Hudson eine eigene Identität via Webfrontend zu geben. Der Trick liegt genau dahinter – und zwar im Dateisystem.

Genauer gesagt in der /etc/passwd. Aus irgendwelchen Gründen brauch GIT hier einen Eintrag im Feld für den fullName. Unter Ubuntu hat der Tomcat-User dort standardmäßig nichts gesetzt. Fügt man jetzt dort einfach ‘Tomcat 6,,,’ ein, läuft es auch mit dem CI-Nachbarn.

Alle, die sich über die Gründe Gedanken machen, seien auf die Git FAQs verwiesen.

So dann – viel Spaß beim Bauen.